Mehrspindelbohrköpfe

Bohrköpfe
Schwenkkopf für die Fräs-, Bohr- und Gewindebearbeitung

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Schwenkkopf für die Fräs-, Bohr- und Gewindebearbeitung

Mit diesem Mehrspindekbohrkopf werden an einem Werkstück nacheinander an der gleichen Stelle die Arbeitsschritte Fräsen, Bohren und Gewinden ausgeführt. Jeweils nach dem Bohren und Gewinden ist eine Prüfung auf abgebrochene Werkzeuge im Werkstück vorzunehmen.

Der Mehrspindelbohrkopf ist als Schwenkkopf ausgeführt. Die für die jeweilige Bearbeitung notwendigen Spindeln werden durch die Schwenkbewegung revolverähnlich positioniert. Das Werkstück muss somit für die einzelnen Bearbeitungsschritte nicht vertaktet werden.

In einer Hubbewegung wird zunächst die Frässpindel zugeführt. Sie sitzt in einem eigenen Spindelgehäuse, welches an das Getriebe angeflanscht ist. Nach dem Fräsen und Zurückfahren der Einheit schwenkt der gesamte Kopf mittels externer Drehvorrichtung um 90°, so dass beim folgenden Hub die beiden Bohrspindeln zum Werkstück fahren. Die Bohrspindeln sind in einem gemeinsamen Spindelgehäuse platziert.

Für die Prüfung der Bohrungen schwenkt der Kopf in gleicher Weise ein weiteres Mal. Die Prüfstifte können nun in die Bohrung eintauchen und deren Freigängigkeit prüfen. Sollte ein abgebrochener Bohrer feststecken, erfolgt ein Signal an die Maschinensteuerung, um eine Fehlermeldung auszulösen.

Nach erfolgter Prüfung schwenken schließlich für den letzten Arbeitsgang die Gewindebohrspindeln in Position. Nach dem Gewinden wird eine weitere Prüfung der Bohrungen durchgeführt.

Technische Daten

  • Maße: Ø 630mm, Länge 750mm
  • Bearbeitungsverfahren: Fräsen, Bohren, Gewinden
  • Anzahl Spindeln: 5
  • Anzahl Antriebe: 1
  • Schwenkbewegung: externe Drehvorrichtung
  • Prüfvorrichtung: federbelastete Prüfstifte
Mehrspindelbohrkopf für die Siebherstellung

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Mehrspindelbohrkopf für die Siebherstellung

Für die Herstellung von Industriesieben muss eine große Anzahl von Bohrungen in Bleche eingebracht werden. Allerdings unterscheiden sich die gewünschten Bohrbilder von Lochreihe zu Lochreihe. Für die effiziente Fertigung jener Filter wird daher ein Mehrspindelbohrkopf verwendet, dessen Spindeln einzeln angesteuert werden können. Dadurch lässt sich das Bohrbild für jeden Hub gesondert festlegen.

Der Mehrspindelbohrkopf besteht aus zwei Gehäusen mit jeweils 48 Spindeln. Somit er­gibt sich pro Hub bei zwei zusammengesetzten Gehäusen ein Bohrbild mit bis zu 96 Bohrungen in einer Reihe.

Jede Spindel lässt sich einzeln hydraulisch in Bearbeitungsrichtung verschieben und wird in der jeweiligen Endposition verriegelt. Da nur die in der vorderen Position befindlichen Spindeln das Werkstück bearbeiten, laufen die übrigen Spindeln leer mit. Beim nachfolgenden Hub werden automatisch je nach gewünschtem Bohrbild andere Spindeln in der Bearbeitungsposition genutzt, wodurch sich in der weiteren Abfolge das gewünschte Lochbild im Sieb ergibt.

Technische Daten

  • Maße LxBxH [mm]: pro Gehäuse 520x1440x480
  • Bearbeitungsverfahren: Bohren
  • Anzahl Spindeln: 96
  • Anzahl Antriebe: 4
14-fach-Mehrspindelbohrkopf

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14-fach-Mehrspindelbohrkopf

Die besonderen Erfordernisse in einer Inversmaschine haben bei dem hier gezeigten Mehrspindelbohrkopf zu einer speziellen Gestaltung von Gehäuse und Spindelanordnung geführt.

Die Aufgabenstellung sah vor, dass zunächst sieben Bohrungen eingebracht werden, die dann in einem zweiten Arbeitsgang mit Reibahlen zu bearbeiten sind, um ein bestimmtes Passmaß zu erzeugen. Der Mehrspindelbohrkopf besitzt daher zwei Spindelebenen mit jeweils sieben Spindeln. Zwischen den Arbeitsgängen werden die Werkstücke von Ebene zu Ebene vertaktet.

Da in der Anlage die Werkstücke dem feststehenden Bohrkopf entsprechend der Bearbeitungsabfolge zugeführt werden, konnte durch eine kompakte Anordnung der Bohrspindeln für das einzelne Bohrbild eine schnelle Vertaktung und somit eine kurze Span-zu-Span-Zeit erreicht werden.

Gewicht: 2700kg
LxBxH [mm]: 1190x1400x1220
Bearbeitung: 7x Bohren, 7x Reiben
Mehrspindelbohrkopf mit Führungsdorn

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Mehrspindelbohrkopf mit Führungsdorn

Mit diesem System werden in ein Werkstück zwölf Bohrungen eingebracht, die bezüglich der Bearbei­tungsrichtung in verschie­denen Ebenen liegen. Vor dem Arbeitsgang ist das Werkstück zum Bohrkopf aus­zurichten.

Der Bohrkopf besitzt zwei getrennte Spindelgehäuse mit jeweils sechs Bohrspindeln. Je­des Spindelgehäuse ist entsprechend den verschiedenen Ebenen der Bohrungen geformt und verfügt über einen eigenen Antrieb.

Wird der Bohrkopf zugestellt, fährt zunächst der am Bohrkopf montierte Führungsdorn in eine Führung am Werkstückträger. Dieser führt dadurch eine Korrekturbewegung aus. Auf diese Weise wird die x-y-Ausrich­tung des Bohrkopfes zum Werkstück feinjustiert. In der weiteren Zustellbewegung des Bohrkopfes findet dann die Bearbeitung statt.

Technische Daten

  • Maße LxBxH [mm]: 620x580x560
  • Bearbeitungsverfahren: Bohren
  • Anzahl Spindeln: 12
  • Anzahl Antriebe: 1

 

Mehrspindelbohrkopf für die Kurbelgehäusebearbeitung

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Mehrspindelbohrkopf für die Kurbelgehäusebearbeitung

Für die Bearbeitung eines Kurbelgehäuses von einem 4-Zylinder-Reihenmotor wird dieser Bohr­kopf mit insgesamt 28 Spindeln genutzt. Je sieben Bohrungen sollen in Zylinderrichtung rund um die Laufbuchse eingebracht werden. Nach der Bohrbearbeitung hat eine Prüfung zu erfolgen, um einen eventuellen Werkzeugbruch erkennen zu können. Dies dient der Absicherung des Gewindebohrens als nachfolgendem Arbeitsgang.

In einem sehr steifen Gehäuse sind die insgesamt 28 Spindeln entsprechend dem Bohrbild angeordnet. Hinter dem Spindelgehäuse befindet sich das Getriebe. Es verteilt das Antriebsmoment eines Elektromotors auf die einzelnen Spindeln.

Nach dem Bearbeitungsgang wird die Prüfvorrichtung hydraulisch nach vorne geschwenkt. Sie befindet sich auf dem Spindelgehäuse und wird durch die gleiche Zustellbewegung zum Werkstück bewegt. Die zum Bohrbild passend angeordneten Prüfstifte können nun in die eben eingebrachten Bohrungen eintauchen. Sollte sich zum Beispiel durch einen abgebrochenen Bohrer ein Widerstand ergeben, erhält die Maschinensteuerung eine Fehlermeldung durch ein entsprechendes Signal.

Technische Daten

  • Maße LxBxH [mm]: ohne Prüfeinrichtung 500x590x270
  • Bearbeitungsverfahren: Bohren
  • Anzahl Spindeln: 28
  • Anzahl Antriebe: 1
  • Prüfeinrichtung: federbelastete Prüfstifte
Mehrspindelbohrkopf mit Prüfeinrichtung für die Gehäusebearbeitung

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Mehrspindelbohrkopf mit Prüfeinrichtung für die Gehäusebearbeitung

Mit diesem Mehrspindelbohrkopf werden in ein Gehäusegussteil auf verschiedenen Ebenen Bohrungen eingebracht, die nach der Bearbeitung auf Freigängigkeit geprüft werden müssen. Für das sich anschließende Gewindebohren ist sichergestellt, dass im Werkstück keine abgebrochenen Bohrer zurückgeblieben sind.

Der Mehrspindelbohrkopf besteht aus einem Getriebegehäuse, an das von hinten der Motor angeflanscht ist. Vorne befindet sich auf der einen Seite das Spindelgehäuse mit insgesamt zwölf Bohrspindeln, daneben ist auf dem gleichen Gehäuse die Prüfeinrichtung angebracht.

Zu Beginn des Bearbeitungsablaufs steht das Werkstück vor den Spindeln. Der Mehrspindelbohrkopf fährt in Zustellrichtung nach vorne, so dass die zwölf Bohrungen eingebracht werden. Danach wird der Mehrspindelbohrkopf vertaktet, und die Prüfeinrichtung wird durch eine weitere Zustellbewegung zum Werkstück gefahren. Dabei tauchen die Prüfstifte in die Bohrungen ein. Sollte sich ein abgebrochener Bohrer in einer der Bohrungen befinden, wird der Prüfstift gegen die Zustellbewegung zurückgedrückt Das entsprechende Signal führt dann zu einer Fehlermeldung.

Technische Daten

  • Maße LxBxH [mm]: 800x1250x630
  • Bearbeitungsverfahren: Bohren
  • Anzahl Spindeln: 12
  • Anzahl Antriebe: 1
  • Prüfeinrichtung: federbelastete Prüfstifte
Gewindeköpfe
Gewindebohrkopf mit Schwenkpinole

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Gewindebohrkopf mit Schwenkpinole

Mit diesem System werden in ein Werkstück zehn Gewindebohrungen eingebracht. Dabei teilt sich das Bohrbild in zwei Bereiche auf, von denen der eine aus einer Gruppe mit acht Gewinden besteht, deren Position unabhängig von der Variantenvielfalt des Werkstückes nicht verändert wird. Der zweite Bereich beinhaltet zwei Bohrungen, deren Abstand zueinander stets konstant ist. Die Winkellage der Bohrungen variiert aber je nach Werkstücktyp.

Die verschiedenen Varianten werden abgedeckt mithilfe einer Schwenkpinole, die im Mehrspindelgehäuse gelagert ist. Je nach Werkstücktyp wir diese geschwenkt. Die Pinole verfügt dafür über einen eigenen Antrieb und bewegt sich somit unabhängig von den Gewindebohrspindeln.

Technische Daten

  • Maße LxBxH [mm]: 320x800x600
  • Bearbeitungsverfahren: Bohren
  • Anzahl Spindeln: 10
  • Anzahl Antriebe: 2
Winkelköpfe
Winkelbohrkopf

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Winkelbohrkopf

Für die Herstellung von Pleueln wird dieser Winkelbohrkopf zum Fräsen und Bohren verwendet, der die Teile von drei Seiten bearbeiten kann. Es werden immer vier Pleuel gleichzeitig in einer Aufspannung bereitgestellt.

Die Bearbeitung mit diesem Winkelkopf ist deswegen so effizient, weil durch die Anordnung der Spindeln drei Bearbeitungsrichtungen ermöglicht werden. Dazu ist der gesamte Kopf an eine 3-Achs-Einheit montiert, die beim ersten Hub die mittlere horizontale Spindelreihe zustellt und dann den Kopf vertaktet, um nacheinander die beiden vertikalen Spindelreihen zum Eingriff zu bringen. Auf diese Weise erfolgt eine Komplettbearbeitung der Pleuel, bei der zunächst das untere Pleuelauge gefräst wird und anschließend die Anplanung und Bohrung für die Verschraubun vorgenommen wird.

Zum Antrieb der oberen und unteren Spindeln verfügt der Winkelfräskopf über Kegelradgetriebe mit jeweils einer eigenen Ölschmierleitung. Dadurch gelangt das Öl direkt auf die Kegelräder.

Technische Daten

  • Maße LxBxH [mm]: 620x750x1450
  • Bearbeitungsverfahren: Fräsen
  • Anzahl Spindeln: 12
  • Anzahl Antriebe: 2
Fräsköpfe
Fräskopf für die Bearbeitung von Getriebegehäusen

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Fräskopf für die Bearbeitung von Getriebegehäusen

Für die Bearbeitung von Getriebegehäusen wird dieser Fräskopf mit zwei Frässpindeln benö­tigt. Zusätzlich sind für das Einbringen von Bohrungen zwei Bohrspindeln vorgesehen.

In einem sehr schwingungssteifen Gehäuse sind die beiden Frässpindeln platziert, von denen jede über einen eigenen Antrieb verfügt. Dies ermöglicht, jene Komponenten unabhängig von einander zu betreiben. Der Antrieb der Bohrspindeln erfolgt ebenfalls mit über das Getriebe der Frässpindeln

Um höchste Präzision gewährleisten zu können, verfügt der Fräskopf über einen aktiven Ölkühlkreislauf. Dazu passiert das Öl einen von Wasser durchströmten Kühler im Getriebegehäuse. Durch die im eingefahrenen Betrieb konstante Temperatur wird eine weitere Wärmeausdehnung vermieden.

Technische Daten:

  • Maße LxBxH [mm]: 940x570x450
  • Bearbeitungsverfahren: Fräsen, Bohren
  • Anzahl Spindeln: 4
  • Anzahl Antriebe: 2
  • Kühlmitteltransport: durch die Werkzeuge
  • Ölkühlung: Wasserdurchströmter Ölkühle im Getriebe

 

Bohrköpfe der Marke Grotz
Bohrköpfe der Marke Grotz

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Bohrköpfe der Marke Grotz

Das Baugruppen-Ersatzteillager für Bohrköpfe der Marke GROTZ rundet unser Produktprogramm in besonderer Weise ab. Außer zahlreichen einsatzbereiten Gewinde- und Bohrspindeln halten wir über 6000 Zahnräder in den verschiedensten Größen im Lager vor. Damit wird auch der kurzfristige Kundenbedarf an wichtigen Ersatzteilen gedeckt. Zusammen mit dem Zeichnungsarchiv, welches die vollständigen Konstruktionszeichnungen des Grotz-Programms beinhaltet, sind wir in der Lage, diese Produkte auch zukünftig in bewährter Qualität zu fertigen. Ein umfassender Service rund um die Grotz-Mehrspindelköpfe komplettiert das Angebot.