Mehrspindelbohrkopf für die Kurbelgehäusebearbeitung

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Mehrspindelbohrkopf für die Kurbelgehäusebearbeitung

Für die Bearbeitung eines Kurbelgehäuses von einem 4-Zylinder-Reihenmotor wird dieser Bohr­kopf mit insgesamt 28 Spindeln genutzt. Je sieben Bohrungen sollen in Zylinderrichtung rund um die Laufbuchse eingebracht werden. Nach der Bohrbearbeitung hat eine Prüfung zu erfolgen, um einen eventuellen Werkzeugbruch erkennen zu können. Dies dient der Absicherung des Gewindebohrens als nachfolgendem Arbeitsgang.

In einem sehr steifen Gehäuse sind die insgesamt 28 Spindeln entsprechend dem Bohrbild angeordnet. Hinter dem Spindelgehäuse befindet sich das Getriebe. Es verteilt das Antriebsmoment eines Elektromotors auf die einzelnen Spindeln.

Nach dem Bearbeitungsgang wird die Prüfvorrichtung hydraulisch nach vorne geschwenkt. Sie befindet sich auf dem Spindelgehäuse und wird durch die gleiche Zustellbewegung zum Werkstück bewegt. Die zum Bohrbild passend angeordneten Prüfstifte können nun in die eben eingebrachten Bohrungen eintauchen. Sollte sich zum Beispiel durch einen abgebrochenen Bohrer ein Widerstand ergeben, erhält die Maschinensteuerung eine Fehlermeldung durch ein entsprechendes Signal.

Technische Daten
  •     Maße LxBxH [mm]: ohne Prüfeinrichtung 500x590x270
  •     Bearbeitungsverfahren: Bohren
  •     Anzahl Spindeln: 28
  •     Anzahl Antriebe: 1
  •     Prüfeinrichtung: federbelastete Prüfstifte